Kempten Bike Marathon

Erneut Pech am Kempten Bike Marathon

Wie bereits im vergangenen Jahr habe ich auch in diesem die Rennsaison in Kempten eröffnet. In Kempten kann man sich noch während des Rennens entscheiden ob man eine oder zwei Runden fahren möchte (1 Runde ist 39 km und 750 hm). Daher finde ich es toll als Saisoneröffnung. Ich habe mich bereits am morgen mit aufstehen und auch beim einfahren nicht so gut gefühlt und dachte das eine Runde wohl reicht. Das Wetter war in diesem Jahr viel besser als im letzten wo es noch in strömen regnete. Die Strecke war zwar auch nass, aber es hat immerhin nicht geregnet und als ich durch den Zielbogen fuhr konnte man sogar noch einige Sonnenstrahlen erhaschen!

Zum Rennverlauf; bei der ersten Steigung nach dem Start konnte ich ziemlich Gas geben und es ging doch besser als erwartet. Ich wurde zwar von einigen überholt, konnte aber selbst auch viele überholen. Also doch zwei Runden heute? Leider nein! Nach gut 12 km hörte ich ein komisches knattern, das kann nicht von mir sein dachte ich noch, es läuft ja alles rund. Doch als das knattern nicht aufhörte wurde mir schnell bewusst, dass es doch von meinem Rad kommen musste. Nach einem Blick nach unten sah ich den vorderen Wechsler nur so da hängen. Leider haben die Vibrationen wohl eine Schraube gelöst und so hing der Wechsler nun in der Kette! Sch…! Doch keine zwei Runden heute! Das hiess also anhalten, alles begutachten und nachdem ich die Kette dann geteilt hatte konnte ich den Wechsler entfernen. Nun Kette mit neuem Kettenglied wieder schliessen und weiterfahren. Leider hat mich dieser defekt rund 20 Minuten gekostet. Weil ich jetzt ja keinen Wechsler vorne mehr hatte musste ich alles auf dem grossen 36er Ritzel fahren. Das ist bei steilen Anstiegen ganz schön anstrengend aber ich konnte dennoch alle Anstiege grad noch so fahren/drücken. Leider hat es mir dann aber auf den unebenen Abfahrten immer wieder die Kette rausgehauen, was wiederum für 5-6 unplanmässige Stopps geführt hat um die Kette wieder einzuhängen. Immerhin konnte ich so noch einigermassen bis in’s Ziel weiterfahren nicht wie im letzten Jahr wo es mir das hintere Schaltwerk zerstört hatte und ich aufgeben musste.

Im Ziel angekommen bin ich dann mit einer Endzeit 2 h 00 min 56 s was Rang 215 von 272 bedeutet. Mit den gut 20 minuten unplanmässigen Pausen abgerechnet hätte es wohl für die Top 100 gereicht! Aber halb so schlimm, lieber so etwas passiert mir hier auf einer relativ kurzen Strecke als z.B. in Riva wohin ich bereits diesen Freitag hinfahren werde und dann am Samstag 78 km mit über 2’800 hm auf mich warten! Da könnte ich wohl mit dem grossen Ritzel die extrem steilen Anstiege sicher nicht mehr alle drücken!

Hier noch einige Bilder vom Marathon:

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